Basale Stimulation

Die basale Stimulation ist ein Angebot im Haus am Tremser Teich, welches mehrere Bereiche umfasst. Hierzu gehören Massagen und wohltuende Bäder für die körperliche und seelische Behandlung, aber auch die individuelle Gestaltung des Umfeldes, indem man z.B. das Zimmer des Patienten individuell an seine Bedürfnisse und Wünsche anpasst.

Um für dieses Angebot die bestmögliche Umsetzung garantieren zu können besitzen wir eine hausinterne Pflegepraktikerin, die ihr Programm fest an den Bewohnern, persönlich, orientiert.

Seit 2014 gehört Frau Ellinor Hansen-Fricke fest zu unserem Team dazu und ist das Herzstück des „Rund um Sorglos Pakets“.


Basale Stimulation,

die Eine Therapieform, die sich auf die Förderung von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen spezialisiert hat. Die Sinneswahrnehmung und die Kommunikationsfähigkeit der Patienten soll durch die basale Stimulation gefördert und verbessert werden. Ziel ist es, den eigenen Körper wahrzunehmen. Denn dies ist Voraussetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen und Umwelt aufbauen zu können. Nonverbale, basale Kommunikation ermöglicht Austausch zwischen Menschen – über die Grenzen von Behinderungen und Beeinträchtigungen hinweg.

Förderung und Erhaltung der Wahrnehmungsfähigkeit

Unsere Therapeutin erstellt für jeden Bewohner einen individuellen Therapieplan, der auf die einzelnen Bedürfnisse und Wünsche des Patienten zugeschnitten ist. Gemeinsam mit Ihnen wird Ihr eigener Bedarf besprochen und über die Umsetzbarkeit diskutiert.

Zu den angebotenen Therapien gehören:

Ganzkörperwaschung

Mit ätherischen Ölen, die beruhigend in entspannter Atmosphäre auf den Patienten wirken. Dazu werden stimmungsvolle Musik geschaltet, Lichteffekte und Duftlampen verwendet.

Zielgruppe: Menschen mit reduzierter Eigenwahrnehmung, Antriebsarmut, Lähmung, Bewusstseinsstörungen, Depressionen und herabgesetzten Muskeltonus.
Ziel der Behandlung: Aufmerksamkeit und Eigenwahrnehmung .

Hand- und Fußbäder

mit Massagen

Zielgruppe: Menschen mit Funktionseinschränkung in den Händen und Füßen.

Ziel: Bewegungs-

Einschränkungen kurieren, Behandlung von juckenden und nässenden Hautdefekten in Hautfalten, verbesserte Nahrungsaufnahme, Verbesserung vom Gangbild, allgemeines Wohlbefinden und Entspannung.

Atemregulierende Rückenmassage

Zielgruppe: Menschen mit hohen Atemfrequenz, Atemprobleme, Chronische Lungenerkrankungen und Unruhezustände.

Ziel: Atemfrequenzregulierung, Vorbeugung von Lungenentzündungen, Vermittlung von Ruhe und Begleitung in der Sterbephase.

Stimmungsbäder in der Sitzbadewanne

Zielgruppe: Menschen mit Mobilitätsverlust, Bewegungs-einschränkungen, Depressionen, Wahrnehmungsstörungen.

Ziel: allgemeines Wohlbefinden, Wahrnehmungssteigerung, Bewegungseinschränkungen kurieren, Behandlung von juckenden und nässenden Hautdefekten in Hautfalten, sowie die Vorbeugung eines Druckgeschwüres.

Therapeutische Mundpflege/

Interorale Stimulation

Zielgruppe: Für Menschen mit hohem Spannungszustand im Muskel im Mundbereich, Schluckstörungen, Lippenschlussprobleme beim Kauen.

Ziel: Verschlucken vermeiden, Vorbeugung von Lungenentzündungen, Angst vor der Nahrungsaufnahme mindern. Gefahr der Mangelernährung vorbeugen.

Orientierung aufbauen

Die Umweltgestaltung in den Zimmern der Bewohner, dient zur Förderung des Wohlbefindens und der Wahrnehmung. Die privaten Räume werden je nach Wunsch des Bewohners und seinen Bedarf umgestaltet. Mit farblichen Abgrenzungen und persönlichen Gegenständen, sowie therapeutischen Maßnahmen bietet diese die Chance wieder nach Hause zu kommen.

Zur Person:

Pflegepraktikerin Frau Hansen-Fricke


Mein Name ist Ellinor Hansen-Fricke, ich bin Mutter von 3 Kindern und aus Leidenschaft in der Altenpflege tätig. Seit 2014 bin ich im Haus am Tremser Teich als Pflegepraktikerin tätig.

Geboren bin ich 1958 auf Bornholm in Dänemark. Meine Ausbildung zur Krankenschwester habe ich in der Krankenpflegeschule im Landkreis Northeim in Südniedersachsen mit 25 Jahren beendet. Ab da an habe ich dreiundzwanzig Jahre in drei verschiedenen Senioreneinrichtungen gearbeitet. Meine Aufgaben in der Pflege waren vielseitig und interessant, es gab immer etwas zu tun und ich wurde meiner Arbeit nie überdrüssig. 2005 habe ich schließlich eine Weiterbildung als Pflegepraktikerin mit Trainer und Expertenkompetenz abgeschlossen. Meine Arbeit in der basalen Stimulation inspiriert mich jeden Tag aufs Neue.

Inzwischen arbeite ich beim BSVSH im Haus am Tremser Teich und erhalte jeden Tag die Möglichkeit, viele Menschen eine neue Hoffnung zu geben.