Aktuelles

Teilnahme am Interprof ACT

Das Haus am Tremser Teich nimmt an der Studie „interprof ACT“ teil. Darin geht es um die Verbesserung der ärztlich-pflegerischen Zusammenarbeit im

Hinblick auf die Vermeidbarkeit von Krankenhausaufenthalten.

Ein notwendiges Thema, stellen Krankenhausaufenthalte doch für manch einen Bewohner einen belastenden Einschnitt dar.

In Deutschland werden rund 30 bis 60 Prozent der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner mindestens einmal pro Jahr in ein Krankenhaus verlegt, wobei bis

zu 40 Prozent der Einweisungen als vermeidbar gelten. Eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und Hausärzten gilt als

möglicher Ansatzpunkt, um Krankenhausaufnahmen zu vermeiden und damit Bewohnersicherheit zu stärken. Modellprojekte zeigen, dass sich

Hospitalisierungsraten um 22 bis 33 Prozent verringern können.

Ziel des Projektes interprof ACT ist es, durch ein Maßnahmenpaket zur besseren Zusammenarbeit und Kommunikation von Pflegekräften und Hausarztpraxen die

Krankenhausaufnahmen der Bewohnerinnen und Bewohner zu reduzieren. Weitere Ziele sind eine Steigerung der Lebensqualität und der Zufriedenheit der

Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem wird bei Pflegekräften und Hausarztpraxen die wahrgenommene Qualität der Zusammenarbeit untersucht. Ergänzend wird die

Einführung und Umsetzung selbst analysiert, um zu sehen, wie sich durch das Maßnahmenpaket Arbeitsabläufe ändern und wie effektive Prozesse

standardisiert beschrieben werden können. So sollen stabile, definierte Kooperationsstrukturen und -prozesse entstehen, welche die medizinische

Versorgung der Bewohner*innen verbessern.
Langfristig können die Kooperationsstrukturen und -prozesse in die Regelversorgung überführt werden.

Partner des Projekts:
Universitätsklinikum Hamburg‐Eppendorf, Universität Lübeck, Universität Göttingen